
Ich kann mich ja hin und wieder fortrefflich aufregen. Über dies und das im Allgemeinen und über Disfunktionalität im Besonderen. Steigern lässt sich das nur noch durch das spontane Eintreten von Disfunktionlität von gewohnt Funktionierenem gekoppelt mit akuter Zeitnot. Oder anders: ES GING NICHTS. VERF*'#&%§$"TE SCHEISSE!!!!!
So geschenen am letzen Freitag, dem Tag vor Heilig Abend. Ohnehin alles kurz vor knapp, Gedränge, Unfertiges, temporäre Kompromisse und bereits Verschobenes aufs nächste Jahr im Gedächtnis. Natürlich ist das immer nur ein subjektiver, verfälschter Eindruck, dass Dinge, von denen man gewohnt ist, dass sie funktionieren und Abläufe die man bereits mehrere hundert mal so vollzogen hat und die auch zu dem gewünschten Ergebnis führten, plötzlich und unerwartet und besonders häufig in brenzligen und zeitdrückenden Momenten ihren Dienst versagen. Da stürtz ein Programm ab, da klappt eine Verbindung nicht oder das Format der URLs haut irgendwie nicht hin. All sowas.

Endlich ist die erste offizielle CD "animal skulls" von susihatgekocht fertig. Sozusagen als Weihnachtsgeschenk gibt es zehn Songs gratis zum herunter-, hinauf-, hin- und herladen und kopieren. Leider ist das Artwork noch nicht ganz fertig, aber das wird dann nächstes Jahr nachgereicht, weil: ist jetzt erstmal gut - mit Ärger und mit Wut.
Zum Download des Albums geht´s hier.
Also frohe Feiertage und soweiterundsofort und ein Dankeschön an alle Unterstzenden.

Heute wird´s kindisch. Wie würden Monster aus Kinderzeichnungen aussehen, wenn sie realistischer und "erwachsener" gemalt würden? Dieser Frage widmet sich Dave Devries in seinem Projekt TheMonsterEngine. Dave Devries illustriert ansonsten Comics für Marvel und andere Verlage und kam eines Tages beim Betrachten der Kritzeleien seiner Nichte auf die Idee, seine technischen Umsetzungen auf diese "Doodles" anzuwenden.

Da war letzte Woche diese Szene beim Fleischer, der allmontaglich das Mittagessen sichert. Ein Ort der (sicherlich auch aufgrund der geringen lukullischen Alternativen in der Gegend) zur "Mahl-Zeit" ein oft kurioses Biotop aus (Bau-)Arbeitern und Büroangestellten darstellt, in das sich ab und an Idividuen aus den nach oben und unten angrenzenden, sozialen "Schichten" verirren. So auch vorletzten Montag.
Eine zwiebeltechnisch eingepackte Frau mit Kopftuch, Tragetasche und einem dieser Hand-Taschen-Wagen, wie sie Deine Mudda Oma hatte, betrat vor mir das Fachgeschäft für tierisches Eiweis. Man sah ihr sofort an, dass sie nicht viel hatte und bemerkte auch bald darauf, dass diese Einschätzung sich bis in ihr soziales Handlungsspektrum ausdehnte. Der Begriff "sonderbar" wäre sicherlich nicht strapaziert gebraucht gewesen.

Ich bitte euch, liebe Verantwortliche im leinen und großen Kontext, hört endlich auf so zu tun, als ob ihr die Welt im Griff hättet. Hört auf so zu tun, als könntet ihr Schlimmes verhindern. Hört auf so zu tun, als wüsstet ihr mehr über das Chaos da draußen, als jeder andere.
Bitte lieber Barack Obama, hör auf so zu tun, als sein ein Hurrican ein Krieg den man gewinnen müsste oder auch nur könnte. Ein Hurrican ist Strum mit viel Wind und viel Wasser, da gehen Dinge kaputt und es wird nass, vielleicht auch sehr nass. Aber er ist kein Gegner und kein Feind. Er ist Ergebnis der Entwicklung dieses Planeten und gestaltet sie teilweise mit. Er hat keine Seele und verfolgt keine Absicht. Er ist nicht böse, auch wenn er viel Übles anrichten kann.

So: Neuer Monat, neues Monster. Naja - der Monat ist ja schon ein wenig älter und unser Freund hier sieht jetzt auch nicht mehr so taufrisch aus. Immerhin hat ihn sein Schöpfer Bryan Wynia als "lebendig" bezeichnet und die Gerätschaften an Kopf, Hals und wer weiß wo noch, assoziiert man doch recht schnell mit Frankenstein oder Herman Munster.
Eigentlich mag ich ja diese humanoid Monster nicht wirklich. Sie sind klein, sie sehen eher weinerlich aus und ihre Agression erwächst zumeist aus emotional-ethischen Wurzeln. Sie haben eine Geschichte und man kann sie und ihr Schicksal verstehen und nachempfinden. Warum also diesmal dieser verkorkste Hulk?
Bei Fefe gab´s in den letzten Tagen gleich zwei Meldungen, die bei mir die Frage aufwarfen, was eigentlich technisch wirklich möglich wäre in Bezug auf Weltverbesserung/-rettung, wenn sich mehr Leute auf solche Projekte konzentrieren würden/könnten.
...oder so. Na jedenfalls ist gelb geworden. Auch wenn die ersten Überlegungen vor ein paar Monaten noch ein schlichteres Design beinhalteten, bin ich jetzt doch ganz zufrieden mit dem sonnigen Ergebnis.
Wie immer gibt es noch Feintuningbedarf, aber im Groben sollte alles funktionieren. Daher auch jetzt kein Screenshot, weil ... ist ja da.
Da jammert man eben noch darüber, dass nun wohl das Ende der kreativen Fahnenstange (Gott, was eine unkreative Metapher) erreicht sei und dann nimmt man sich nur mal ein wenig Zeit, Inkscape in der aktuellsten Version (oder gern auch portabel (Direktlink)) und muss dann irgendwie schmunzeln. Über sich selbst, wohl gemerkt.
Nicht nur, dass diese "Objektsprühdose" ein ungemein nützliches und Spaß bereitendes Instrument ist, nein, auch die Beschäftigung mit der (alten) Funktion Objekte und Gruppen von Objekten als Füllmusten zu benutzen bringt im Null-Komma-Nichts Farbe und Form in ... äh, Farbe und Form ;).
Früher, naja vor zwei, drei Jahren, habe ich meistens einen Zettel dabei gehabt, der mehrfach gefaltet als immer griffbereiter, gut zu tranportierender und vorformatierter Notizzettel (Getting Things Done-Vortrag, PDF, S. 17/18) diente. Irgendwann stand nichts mehr drauf und ich hab es sein lassen, das ganze Papier zu schneiden und zu falten. Ich habe nicht das Gefühl, dass im Moment mehr draufstehen würde. Trotzdem beschleicht mich der Eindruck, ich verzettle mich immer mal wieder für ein paar Wochen. Irgendwie gehen die Ziele, die nahen und die mittleren Verloren und ich finde mich nicht recht zurecht. Das vorgegebene Rahmenprogramm läuft zwar, aber ich nur so nebenbei mit. Es ist schade um die Zeit. Dabei und dannach. Aber es gäbe nichts, was sich auf einen Zettel schreiben ließe, um mir in diesen Wochen eine Orientierung zu geben, um mich daran zu erinnern, was gerade wichtig ist, was ich gerade will, wohin es gehen soll. Drei dieser Wochen sind so langsam wieder vorbei.
Das stand hier schon mal. Damals unkommentiert. Heute anders.
Wieso werden diese Sätze so gern zitiert und so selten verstanden? Was bedeuten Sätze wie: "Ich bin so(ooo) gern mit dir zusammen, möchte aber keine Beziehung mit dir."? Wie naiv ist es, jemandem anstatt einer Partnerschaft eine Freunschaft anzubieten? Wie sehr setzt es den Respekt gegenüber dem Verliebten herab?
Der Satz von Exupéry ist natürlich nur in einem bestimmten Kontext, einem bestimmten Interpretationsrahmen verbindlich. Wenn ich bereit bin mit meinem ich weit ausladent herumzulaufen, viel und gerne über mich zu reden und gleichzeitig dabei auch die wichtigen Dinge von mir zu erzählen, wird es einen Menge Menschen geben, auf die dieses Vertrauen verteilt ist. Die alle kleine Vertrauensportionen von mir mit sich herumtragen und damit kleine Verantwortlichkeiten für mich. Aber es ist nirgends konzentriert.

Welch wunderschön vieldeutbares Wort. Was muss aufgebrochen werden, damit man aufbrechen kann? Was bricht man auf, wenn man aufbricht? Kann man irgendwohin aufbrechen, ohne Dinge aufbrechen zu müssen? Bagger sind gelb aber denkbar ungeeignet zur Fortbewegung. Selbst auf unwegsamen Terrain gibt es eine Menge besserer Alternativen. Nicht zuletzt die eigenen zwei Füße. Wir sind eher geeignet zu gehen, als zu verändern. Fürs Verändern brauchen wir Werkzeuge. Fürs Gehen haben wir alles schon dabei. Vielleicht ist die gesamte menschliche Kulturentwicklung nur darauf zurückzuführen, dass irgendwann die Füße weh tun.
Ruhepausen. Wir bauen uns Mauern um Ruhepausen, um sicher zu gehen, dass sie noch da sind, wenn die Füße zu schmerzen beginnen. Wir sitzen auf Türmen rings um unsere Kleinode und Weiler, halten Ausschau nach Füchsen, Hasen, rosa Elefanten und Rehen und schießen. Erlegen was wir brauchen oder mehr und schleppen es ins Lager. Wir konservieren unser Glück und wundern uns, dass es nach zwei Monaten fad schmeckt.
Keine 3 Stunden hat es gedauert, bis ich mit dem fabelhaften Spielzeug 3D-Modellprogram Sculptris dieses putzige Tierchen (unten links) gebastelt habe. Das war nämlich vorher nicht da, wie man sich überzeugen kann.
Sculptris ist eines von den Programmen, die man sich in einer besseren Welt so vorstellt. Trotzdem es erst in der Version "Alpha 5" (was immer das genau heißen mag) vorliegt, läuft es besser als so manch "stable release" und ohne erkennbare Unstimmigkeiten. Außerdem - und das ist ja viel wichtiger - ist es ein Program, das benutzt werden will. Von Beginn an hat man den Eindruck, alles was man tut ist logisch, man findet bald die Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Werkzeuge heraus und auch die Navigation ist simple und zielführend.

LEGO mag ich ja bekannter Maßen sehr. Daher werde ich immer neugierig, wenn ich über den Namen oder das Logo stolpere und so bin ich auch beim LEGO-Universe gelandet.
Das Universum der bunten Steine ist ein in der Beta-Phase befindliches Onlinerollenspiel, in dem man sich eine LEGO-Figur als Charakter erstellt und dann munter drauflos baut. Man hat ein Grundstück und wenn ich das richtig gelesen habe, dann kann man darauf nach Herzenslust (und ohne Kreditsystem) bauen was die Teile hergeben. Sowei so gut.
Mit Rollenspielen hab ich´s ja nicht so, aber hey: Es ist LEGO! Also wollte ich mich zum Betatest anmelden. Dazu muss man sich eine sogenannte LEGO-ID beschaffen, die man ebenfalls auf der Seite als Communitymitglied bekommt. Also da anmelden. Geht auch ganz schnell. Und dann kommen die AGBs:
Lebt bevorzugt in Wirbelstürmen und Tornados, in welchen sie jedoch schwer zu beobachten sind. Die Abbildung zeigt ein fast ausgewachsenes, weibliches Exemplar. Die Männchen werden etwas größer und unterscheiden sich durch ihre mehr ins Grau-Blau gehende Färbung.
Und ja: Es sind Pixel! (ausnahmsweise ;)
(klick for a higher resolution, PDF, printale on DIN A3)
O.k., it isn´t already finished, but i think it is time to release the kraken the first edition of my proportional famous monster overview.
I worked on this drawing since december 2009 (not the whole time ;). The basic Idea was to create an overview about some dragons and their sizes, witch i coulden´t find on the internet in one drawing. But after the first steps i thought: Why only reducing thing on the small group of dragons? Why not putting them all in one large picture?
It was a lot of investigation to collect the necessary informations and artworks to build all these creatures and bring them together. But now it´s on a level, where i think this could be interesting for other peolpe and so - here it is.
wegen der ganzen Monster und Riesenviecher und so: Eine Dachgiraffe! Ja, man kann auch lustige, bunte und fröhliche Sachen mit diesem Inkscape machen. Das hier wurde sogar als A2-Poster ausgedruckt und sah sehr cool aus.
ab gehter!