Neben den unten aufgelisteten Blog-Artikeln zum Thema HÖREN, gibt´s auch noch Musik von mir selbst und höchst persönlich. Und zwar hier im Wiki. Natürlich steht diese auch unter der CC 3.0 Lizens, nicht-kommerziell, namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen.

Endlich ist die erste offizielle CD "animal skulls" von susihatgekocht fertig. Sozusagen als Weihnachtsgeschenk gibt es zehn Songs gratis zum herunter-, hinauf-, hin- und herladen und kopieren. Leider ist das Artwork noch nicht ganz fertig, aber das wird dann nächstes Jahr nachgereicht, weil: ist jetzt erstmal gut - mit Ärger und mit Wut.
Zum Download des Albums geht´s hier.
Also frohe Feiertage und soweiterundsofort und ein Dankeschön an alle Unterstzenden.

Es ändert sich viel, wie es scheint. Und mehr noch als Fragen, produziert das alles Müdigkeit, Erschöpfung. Entscheidungen werden getroffen. Und sicher nicht zum Nachteil, aber genau - genau weiß man es halt nicht. Irgendwie bekommt man alles mit, weiß wo man ist und was passiert - und doch: Es ist ein wenigt milchverglast. So wie diese Texte, in denen viele - ich möchte sagen Bindestriche vorkommen. Texte denen man die Bremsspuren und Sekundenschlafe des Gedachten anliest.
Anders ist es auch, denn ein paar der eigenen Ziele bleiben welche und erreichbar und ganz gewisst ist dies ein doppelter Schlag ins Gesicht des Finanzamtes.
Draußen tobt der Zirkus. Aber im lichtlosen Dezember, kann man sich der hoffungstrachtenden Romantik der Lichter im Dunkel nicht erwehren. Dabei ist man garnicht hoffnungslos. Ganz im Gegenteil schreit und lacht alles um einen herum und man selbst bekommt es hin, das zu genießen und nicht wild und Tassen umrempelnd mitzupoltern, sondern behutsam staunend zu betrachten und sogar hin und wieder zu schlafen. Doch zu schlafen und mehr noch - zu träumen.

Es war ein merkwürdiges Gefühl, das auf dieses Samt auf Seide geriebene Rauschen folgte. Ich ahnte die Bewegung eines Korpers, während jene akkustisch gewobene Fläche, bei geschlossenen Augen gleichmäßig Ruhe und Argwohn erzeugte.
Als ihre Zunge meine rechte Wade (ich lag auf dem Bauch) berührte, passte dies zum vorträumerischen Bild in meinem Kopf. Ein Kitzeln, kalt aber nicht feucht. Sie schob ihren Unterkiefer nach, der ohne Gewicht, aber mit rauher Oberfläche auf meiner Haut routiniert kontrahierte. In meinem Dämmerzustand war ich beruhigt, etwas Festes zu spüren, das die gespannte Ahnung in die Echtwelt holte, ohne sie dabei wirklicher zu machen.

Die zweite Woche zogen wir dann (reduziert wie wir waren) auf die Ile Grande um. Eine Insel (wie ja der Name schon sagt) in mitten vieler, vieler, sehr vieler kleiner Inseln und Halbinseln. Um viele dieser Inseln und Halbinseln kann man als Ortsunkundiger lange herumlaufen und sich einbilden man käme der angesteuerten Ile Grande näher. Kommt man aber nicht. Statt dessen läuft man am Ende zehn Kilometer (oder mehr) und stellt dann fest, dass man auf dem Weg zum Ziel nur knapp anderhalb Kilometer hinter sich gebracht hat. Dafür aber findet man eine sehr gemütliche Crêperie, bei der man allerdings am Folgeabend hunrig und enttäuscht feststellen muss, dass man besser einen Tisch vorbestellt hätte.

Na, so! Die erste Woche tummelten wir uns in Plounéour-Tréz, einem Dorfteil eines (wirklich) kleinen Dorfes in der Nord-West-Bretagne. (Wo ein wirklich hübsches, kleines Häuschen zum Verkauf steht...) Und auch, wenn die Bilder hier eher Trübes vermuten lassen - nach den ersten zwei, drei Regentagen, wurde auch das Wetter urlaubserwartungsmäßig. Die Bilder von den Wassertieren hab ich in Oceanopolis, einem Aquarium in Brest gemacht, in dem man ganz gut den ein oder anderen nassen Tag trocken verbringen kann und keine Einschränkungen erfährt, was das Fotografieren angeht. Im Übrigen waren die Franzosen ohnehin erstaunlich rücksichtsvoll was das im-Weg-rumstehen von Fotografierenden angeht.


Ich hatte mal wieder Zeit (oder sie wurde mir verschafft - irgendiwe so) und konnte mit dem Macroobjektiv losziehn. Demzufolge mussten einige Käfer, Grashüpfer und Ähnliches herhalten und mir Modell stehn, wovon enige nur mäßig begeistert waren. Aber ein paar haben dann doch still gehalten...







Und diese vier gibt´s nach dem Klick in vernünftiger Hintergrundbildgröße ;)

Auf speziellen Wunsch hin habe ich diesmal quasi fotodukmentarisch die Schritte und die Verarbeitung der Zutaten festgehalten. Wem es jetzt noch gelingt die Bilder in die richtige Reihenfolge zu bringen, dem steht ein formidables und einfach individuell zu konfigurierendes Rezept zur verfügung. Viel Spaß beim Rätseln und Guten Appetit beim Essen. Übrigens eigent sich das Ergebnis ja nach Geschmacksrichtung auch ganz hervorragend als schnelle Nudelsoße. Einfach über die heißen Nudeln geben und umrühren. Fertisch!








Da jammert man eben noch darüber, dass nun wohl das Ende der kreativen Fahnenstange (Gott, was eine unkreative Metapher) erreicht sei und dann nimmt man sich nur mal ein wenig Zeit, Inkscape in der aktuellsten Version (oder gern auch portabel (Direktlink)) und muss dann irgendwie schmunzeln. Über sich selbst, wohl gemerkt.
Nicht nur, dass diese "Objektsprühdose" ein ungemein nützliches und Spaß bereitendes Instrument ist, nein, auch die Beschäftigung mit der (alten) Funktion Objekte und Gruppen von Objekten als Füllmusten zu benutzen bringt im Null-Komma-Nichts Farbe und Form in ... äh, Farbe und Form ;).
Mal wieder ein paar Aufnahmen. Die ersten sind vom Hundreds-Konzert letzten Samstag in der Scheune. Es war nicht ganz so grandios wie beim letzten Mal, aber dafür hat die Band "Boy" (die aus zwei Frauen und (angeblich) einem Schlagzeuger besteht) als Warm-up ganz fantastisch funktioniert. Schöner, warmer Folk mit einer sehr, sehr selbstständigen Stimme. Einen kleinen Eindruck davon gibt´s bei dem TV-Noir Auftritt, bei dem ganz offensichtlich auch Jan Plewka verzaubert wurde.
Teilweise sind die Fotos ein wenig nachbearbeitet - aber wen interessiert sowas eigentlich noch...?
Das stand hier schon mal. Damals unkommentiert. Heute anders.
Wieso werden diese Sätze so gern zitiert und so selten verstanden? Was bedeuten Sätze wie: "Ich bin so(ooo) gern mit dir zusammen, möchte aber keine Beziehung mit dir."? Wie naiv ist es, jemandem anstatt einer Partnerschaft eine Freunschaft anzubieten? Wie sehr setzt es den Respekt gegenüber dem Verliebten herab?
Der Satz von Exupéry ist natürlich nur in einem bestimmten Kontext, einem bestimmten Interpretationsrahmen verbindlich. Wenn ich bereit bin mit meinem ich weit ausladent herumzulaufen, viel und gerne über mich zu reden und gleichzeitig dabei auch die wichtigen Dinge von mir zu erzählen, wird es einen Menge Menschen geben, auf die dieses Vertrauen verteilt ist. Die alle kleine Vertrauensportionen von mir mit sich herumtragen und damit kleine Verantwortlichkeiten für mich. Aber es ist nirgends konzentriert.
Wird mal wieder Zeit für ein paar Fotos aus den letzten Wochen. Auch wenn ich gerade nicht so viel Zeit hab dafür (oder zumindest das Gefühl, die Zeit wär nicht da), kommen doch irgendwie immer wieder neue dazu.
Zum Beispiel von der Modellbau- und Spielemesse in Leipzig letztes Wochende. Die Bilder sind größer hinterlegt, also einfach draufklicken. Ich hab´s mir allerdings erspart sie für unterschiedliche Monitorauflösungen anzupassen)

Welch wunderschön vieldeutbares Wort. Was muss aufgebrochen werden, damit man aufbrechen kann? Was bricht man auf, wenn man aufbricht? Kann man irgendwohin aufbrechen, ohne Dinge aufbrechen zu müssen? Bagger sind gelb aber denkbar ungeeignet zur Fortbewegung. Selbst auf unwegsamen Terrain gibt es eine Menge besserer Alternativen. Nicht zuletzt die eigenen zwei Füße. Wir sind eher geeignet zu gehen, als zu verändern. Fürs Verändern brauchen wir Werkzeuge. Fürs Gehen haben wir alles schon dabei. Vielleicht ist die gesamte menschliche Kulturentwicklung nur darauf zurückzuführen, dass irgendwann die Füße weh tun.
Ruhepausen. Wir bauen uns Mauern um Ruhepausen, um sicher zu gehen, dass sie noch da sind, wenn die Füße zu schmerzen beginnen. Wir sitzen auf Türmen rings um unsere Kleinode und Weiler, halten Ausschau nach Füchsen, Hasen, rosa Elefanten und Rehen und schießen. Erlegen was wir brauchen oder mehr und schleppen es ins Lager. Wir konservieren unser Glück und wundern uns, dass es nach zwei Monaten fad schmeckt.
Keine 3 Stunden hat es gedauert, bis ich mit dem fabelhaften Spielzeug 3D-Modellprogram Sculptris dieses putzige Tierchen (unten links) gebastelt habe. Das war nämlich vorher nicht da, wie man sich überzeugen kann.
Sculptris ist eines von den Programmen, die man sich in einer besseren Welt so vorstellt. Trotzdem es erst in der Version "Alpha 5" (was immer das genau heißen mag) vorliegt, läuft es besser als so manch "stable release" und ohne erkennbare Unstimmigkeiten. Außerdem - und das ist ja viel wichtiger - ist es ein Program, das benutzt werden will. Von Beginn an hat man den Eindruck, alles was man tut ist logisch, man findet bald die Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Werkzeuge heraus und auch die Navigation ist simple und zielführend.
Lebt bevorzugt in Wirbelstürmen und Tornados, in welchen sie jedoch schwer zu beobachten sind. Die Abbildung zeigt ein fast ausgewachsenes, weibliches Exemplar. Die Männchen werden etwas größer und unterscheiden sich durch ihre mehr ins Grau-Blau gehende Färbung.
Und ja: Es sind Pixel! (ausnahmsweise ;)
(klick for a higher resolution, PDF, printale on DIN A3)
O.k., it isn´t already finished, but i think it is time to release the kraken the first edition of my proportional famous monster overview.
I worked on this drawing since december 2009 (not the whole time ;). The basic Idea was to create an overview about some dragons and their sizes, witch i coulden´t find on the internet in one drawing. But after the first steps i thought: Why only reducing thing on the small group of dragons? Why not putting them all in one large picture?
It was a lot of investigation to collect the necessary informations and artworks to build all these creatures and bring them together. But now it´s on a level, where i think this could be interesting for other peolpe and so - here it is.
wegen der ganzen Monster und Riesenviecher und so: Eine Dachgiraffe! Ja, man kann auch lustige, bunte und fröhliche Sachen mit diesem Inkscape machen. Das hier wurde sogar als A2-Poster ausgedruckt und sah sehr cool aus.
ab gehter!