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So, dann schaun wir mal. Was war denn im Dezember... Ach ja, für den Dezember wollte ich mir ja mal was Klassisches nehmen. Ein Horn.

Letzten Monat ist es verloren gegangen, aber jetzt ist wieder eins aufgetaucht. Im wahrsten Sinne des Wortes "aufgetaucht". Ein Klassiker des Monstergenres: Ein Sandwurm.
Maury Ruiz hat diese gelungene Variante einer sehr beliebten Monsterspezies entworfen und in Szene gesetzt und dankenswerter Weise auf CreatureSpot.com veröffentlicht. Dort gibt es auch noch weitere Arbeiten von ihm, die alle durch ein ähnlich hohes Maß an Detailiertheit und Dyamik überzeugen.

Heute wird´s kindisch. Wie würden Monster aus Kinderzeichnungen aussehen, wenn sie realistischer und "erwachsener" gemalt würden? Dieser Frage widmet sich Dave Devries in seinem Projekt TheMonsterEngine. Dave Devries illustriert ansonsten Comics für Marvel und andere Verlage und kam eines Tages beim Betrachten der Kritzeleien seiner Nichte auf die Idee, seine technischen Umsetzungen auf diese "Doodles" anzuwenden.

Nicht, dass ich im August nicht auch das ein oder andere Bild interessanter Kreaturen gefunden hätte, aber zum Einen hat mich keine davon so wirklich umgehauen und zum Anderen ist das Kerlchen da oben mein aktueller Bildschirmhintergund seit er mir im Juli über den Weg gelaufen ist und das gebührt ohnehin einer besonderen Beachtung. Deshalb also heute ein Monster, das eigentlich schon aus dem Juli ist.
Der lebendige Hügel war ebenfalls ein Beitrag zum "The Rift Colossus Contest". Diesmal von Deviant-Art-User chase-sc2, von dem man weitere Werke auch auf Tumblr bestaunen kann. Aber zurück zum Berg-Hexapod.

Auch im Juli kommt etwas sehr Großes. Und es entstammt ebenfalls dem DeviantArt "The Rift" Colossus Contest, erdacht und gemalt von Raveneau Pierre.
Ich weiß nicht, was mich an diesem prächtigen Exemplar mehr fasziniert, das Satte der Farben, die alle ihre Eigenständigkeit haben und doch so gut zusammenpassen, dass man den Eindruck bekommt, eine Fotografie einer zwar außergewöhnlichen und beeindruckenden, aber dennoch "echten" Szene zu sehen oder der, ebenfalls einen absurd-realen Kontrast bildende, Widerspruch des Wesens, wie es so da steht mit einem Indoskelett aus massivem, purem Gold über das sich eine sehnige, blaue, gut zähgekaute Kaugimmi-Haut spannt.

Es war ein merkwürdiges Gefühl, das auf dieses Samt auf Seide geriebene Rauschen folgte. Ich ahnte die Bewegung eines Korpers, während jene akkustisch gewobene Fläche, bei geschlossenen Augen gleichmäßig Ruhe und Argwohn erzeugte.
Als ihre Zunge meine rechte Wade (ich lag auf dem Bauch) berührte, passte dies zum vorträumerischen Bild in meinem Kopf. Ein Kitzeln, kalt aber nicht feucht. Sie schob ihren Unterkiefer nach, der ohne Gewicht, aber mit rauher Oberfläche auf meiner Haut routiniert kontrahierte. In meinem Dämmerzustand war ich beruhigt, etwas Festes zu spüren, das die gespannte Ahnung in die Echtwelt holte, ohne sie dabei wirklicher zu machen.
Ach komm, is ja auch egal. Ja, das letzte ist erst kurz her, aber es ist halt auch schon Juli und wer weiß, wann ich sonst dazu komme. Immerhin steht ja auch noch Urlaub an :D. Außerdem hab ich grad so ein paar Dinge zusammen im Kopf und die andere Scheiße kann ich mich auch wann anders aufregen. Also los:
Im Juni blieb mir ganz besonders dieses Bild da von C.B. Sorge in Erinnerung. Eigentlich war mir schon beim ersten Anschauen des, im Rahmen eins DeviantArt-Wettbewerbs entstandenen Bildes klar, dass ich das diesmal nehmen würde, nur wusste ich nicht so ganz warum.

So: Neuer Monat, neues Monster. Naja - der Monat ist ja schon ein wenig älter und unser Freund hier sieht jetzt auch nicht mehr so taufrisch aus. Immerhin hat ihn sein Schöpfer Bryan Wynia als "lebendig" bezeichnet und die Gerätschaften an Kopf, Hals und wer weiß wo noch, assoziiert man doch recht schnell mit Frankenstein oder Herman Munster.
Eigentlich mag ich ja diese humanoid Monster nicht wirklich. Sie sind klein, sie sehen eher weinerlich aus und ihre Agression erwächst zumeist aus emotional-ethischen Wurzeln. Sie haben eine Geschichte und man kann sie und ihr Schicksal verstehen und nachempfinden. Warum also diesmal dieser verkorkste Hulk?

Auch wenn das Sammeln gerade etwas schleift, im Fundus gibt´s ja noch n bissl was.
Zum Beispiel dieses possierliche Exemplar hier, dass sich wohl im Rahmen eines Wettbewerbs im Forum der Designer-Community CGHub.com entwickelt hat. Dort kann man auch einiges über die Biologie des Tieres erfahren, die sich im wesentlichen an der der irdischen Großwale orientiert.

Vermutlich hätte ich das schon im März bringen sollen, denn die Idee hat irgendwie verhindert, dass ich ein Monsterbild für Februar 2011 rausgesucht habe, obwohl da ein, zwei coole dabei waren. So ist das manchmal. Jedenfalls gibt es für den März 2011 nur eine wirkliche Alternative, wenn man ein Monster des Monats benennen will: GODZILLA.
Godzilla ist wieder da. Er kam aus dem Meer, wie immer und er hat Japan heimgesucht, wie immer. (Die US-Variante von 1998 ist in der japanischen Godzilla-Linie nicht einzuordnen.) Und das ist ernstgemeint.

sterben immer alle. Auch die, die nicht sterben sollten. Und das, was nicht sterben sollte, bleibt einzig dadurch erhalten, dass man es weitererzählt. Es macht traurig. Einen selbst und manchmal auch die Zuhörenden. Das aber, ist kein Grund es nicht zu erzählen, sondern der allerwichtigste es zu tun. Denn das, was nicht sterben sollte, macht in letzer Konsquenz eben immer traurig, weil man irgendwann selbst einer von denen sein wird, die am Ende immer sterben.

Dieses possierliche Geschöpf habe ich in einer Quasiwerkschau serbischer Geschöpfschöpfer gefunden. Diesernach entstammt es der Feder, den Filzbuntstiften oder dem Grafiktablett von Vanja Todoric, der (oder die?) explizit darauf hinweist, dass die Unvollkommenheit der krea(tura)tiven Wesenheit gewollt ist, sei sie doch nur in Ergänzung durch weitere, textliche Beschreibung komplett zu erfassen und einzuordnen.
Leider ist mein Serbisch ein wenig eingerostet, daher haben ich das Nachrecherchieren gleich gelassen und ergieße mich lieber in wilde, fragende Spekulation:
Ein Geist? Ein Dämon? Kommt er aus dem Haus ode zeiht er ein? Eine Fatamorgana in abstrahierten Rauch? Irgendwie erinnert es mich ein Ghost-Busters-Monster (ach ja, das Grüne) oder an japanische Manga-Monster.
Ach ja und da es für den November 2010 kein Monster des Monats gab, hier quasi ein Monster-Spezial.
Jim Pavelec
Ich habe ihn bzw. sie bereits seit ein paar Wochen im Kopf. Ach Mist, das war der wohl blödeste Anfangssatz, den ich hätte schreiben können. Egal.
Dieses Mal wird´s undeutlich, unscharf und absolut spekulativ. Na, wo ist das Monster? Na, was ist das Monster? Na, was macht das Monster? Na, ... was sind das für komische Dinger in seinem Maul??? Eine mögliche Antwort: Die Riesenschnecke holt tief Luft, um das brenneden Haus der armen Familie auszupusten, die versehentlich (und pädagogisch basolut verwerflich) mit ihren Kindern lustige okulte Spiele gespielt, dabei zuerst die Katze dann das Haus angezündet und zu guter letzt eine gigantische, intergalaktisch operierende Feuerwehrschnecke herbeigerufen, die sich gerade daran macht wenigstens einen Teil des Chaoses zu behebn. Hätte zumindest ein Happy-End. Eine andere: Eine gigantische, intergalaktische Riesenschnecke (mit lustigen, an Kinderschlüssel erinnernden Zähnen) schickt sich an das Einfamilienhaus einer unbescholtenen Familien mittels eines von ihr magisch erzeugten Flammensturms in Schutt und Asche zu legen, einfach - weil sie´s kann.

Hauptsächlich, weil es so schön detailiert ist, weil es so schön organisch ist, weil es so aussieht als sei es etwas, das vielleicht wirklich aus versehen, nebenbei mal hätte passieren können hab ich für den Oktober diese Kreatur rausgesucht. Sie hat ein wenig was von Dalí, aber eigentlich zu wenig (allein schon, weil es nur so und ohne Landschaft da steht), um wirklich damit assoziiert zu werden.
Allison Theus hat auch noch ein paar andere, interessante Monster veröffentlicht und auch der Besuch seiner Seite sollte Menschen mit dem entsprechenden Geschmack für sowas nicht ungelegen kommen.
Im September war´s schwer sich zu entscheiden. Daher erlaube ich mir einfach diesmal zwei Bilder hier zu zeigen. Und um die Ungleichbehandlung der Reihenfolge möglichst klein zu halten hier gleich das nächste.
Da unten ist ja noch der Breugel zu sehn. Und da ich im August sonst keines der Bilder so wahnsinnig spektakulär finde, hab ich mich diesmal für das hier entschieden, weil es mich irgendwie an alte Gemälde und klassische Malerei erinnert. Christopher Johnston - der sich auf blogger robot nennt - hat es gemalt.
Lebt bevorzugt in Wirbelstürmen und Tornados, in welchen sie jedoch schwer zu beobachten sind. Die Abbildung zeigt ein fast ausgewachsenes, weibliches Exemplar. Die Männchen werden etwas größer und unterscheiden sich durch ihre mehr ins Grau-Blau gehende Färbung.
Und ja: Es sind Pixel! (ausnahmsweise ;)
(klick for a higher resolution, PDF, printale on DIN A3)
O.k., it isn´t already finished, but i think it is time to release the kraken the first edition of my proportional famous monster overview.
I worked on this drawing since december 2009 (not the whole time ;). The basic Idea was to create an overview about some dragons and their sizes, witch i coulden´t find on the internet in one drawing. But after the first steps i thought: Why only reducing thing on the small group of dragons? Why not putting them all in one large picture?
It was a lot of investigation to collect the necessary informations and artworks to build all these creatures and bring them together. But now it´s on a level, where i think this could be interesting for other peolpe and so - here it is.
ab gehter!