Weblog von vehtoh

Nur so ein Gedanke. Zur Netzzensur, Twitter und der informationellen Dritten Welt.

Was ist eigentlich, wenn das worst-case-Szenario, dass uns Meinungs- und Kommunikationsgegner antun können, nicht der Entzug sondern eine Maximierung der Unkomfortabilität des Internet ist? Beim Durchhören von CRE (fka Chaosradio Express) Telecomix - in dem es unter anderem um Revolutionen mittels Sozialer Netzwerke und die Verfügbarmachung von Internet, wenn deine Regierung es abgestellt hat ging - wurde die Rolle von Twitter & Co im Rahmen der Aufbegehren in der "arabischen Welt" angesprochen. Dabei gab es wohl unterschiedliche, staatliche Einshränkungen der Kommunikationsmöglichkeiten.

Sag mal, geht's noch?!? Anscheinend ja, anscheinend geht's noch.

Die Frage lautet: "Geht´s noch?!?" Und die Antwort lautet irgendwie immer: "Ja. Ja, es geht noch. Is zwar nicht so dolle, aber es geht noch." Noch?!

Wann wird denn das noch zu einem "nicht mehr" werden? Wann wird es wirklich genug sein? Wann wird endlich damit aufgehört, so zu tun, als sei all der Unfug, der geschieht, der entschieden wird, der umgesetzt wird unvermeidbar oder unbeeinflussbar? Wann ist eine ausreichende Sättigungshöhe erreicht, um sich selbst einzugestehen: "Nein, das geht jetzt so nicht mehr. Das werde ich so nicht mitmachen."?

Monster des Monats Dezember 2011

So, dann schaun wir mal. Was war denn im Dezember... Ach ja, für den Dezember wollte ich mir ja mal was Klassisches nehmen. Ein Horn.

Aufregen und aufregen lassen

Ja aufregen, das müsste man sich. Weil man nicht geschlafen hat. Oder weil...

Wut und so

wut

Ich kann mich ja hin und wieder fortrefflich aufregen. Über dies und das im Allgemeinen und über Disfunktionalität im Besonderen. Steigern lässt sich das nur noch durch das spontane Eintreten von Disfunktionlität von gewohnt Funktionierenem gekoppelt mit akuter Zeitnot. Oder anders: ES GING NICHTS. VERF*'#&%§$"TE SCHEISSE!!!!!

So geschenen am letzen Freitag, dem Tag vor Heilig Abend. Ohnehin alles kurz vor knapp, Gedränge, Unfertiges, temporäre Kompromisse und bereits Verschobenes aufs nächste Jahr im Gedächtnis. Natürlich ist das immer nur ein subjektiver, verfälschter Eindruck, dass Dinge, von denen man gewohnt ist, dass sie funktionieren und Abläufe die man bereits mehrere hundert mal so vollzogen hat und die auch zu dem gewünschten Ergebnis führten, plötzlich und unerwartet und besonders häufig in brenzligen und zeitdrückenden Momenten ihren Dienst versagen. Da stürtz ein Programm ab, da klappt eine Verbindung nicht oder das Format der URLs haut irgendwie nicht hin. All sowas.

Monster des Monats November 2011

Sandwurm

Letzten Monat ist es verloren gegangen, aber jetzt ist wieder eins aufgetaucht. Im wahrsten Sinne des Wortes "aufgetaucht". Ein Klassiker des Monstergenres: Ein Sandwurm.

Maury Ruiz hat diese gelungene Variante einer sehr beliebten Monsterspezies entworfen und in Szene gesetzt und dankenswerter Weise auf CreatureSpot.com veröffentlicht. Dort gibt es auch noch weitere Arbeiten von ihm, die alle durch ein ähnlich hohes Maß an Detailiertheit und Dyamik überzeugen.