
Heute wird´s kindisch. Wie würden Monster aus Kinderzeichnungen aussehen, wenn sie realistischer und "erwachsener" gemalt würden? Dieser Frage widmet sich Dave Devries in seinem Projekt TheMonsterEngine. Dave Devries illustriert ansonsten Comics für Marvel und andere Verlage und kam eines Tages beim Betrachten der Kritzeleien seiner Nichte auf die Idee, seine technischen Umsetzungen auf diese "Doodles" anzuwenden.
Nachdem man die Grandiosität dieser simplen Idee genügend durch Staunen und Stutzen gewürdigt hat, fallen einem die ungewohnten Formen, Proportionen und Physiologien auf. Kindergehirne sind zum Einen noch nicht so festgelegt auf "bekannte" Körperformen und realweltliche, biologische Erfordernisse und zusätzlich lassen ihre motorischen Fähigkeiten noch nicht zu, ihre Vorstellungen präzise aufs Papier zu bringen (den meisten, ungeübten Erwachsenen gelingt dies ja ebenfalls nur begrenzt). Daher ist die kindliche Herangehensweise ans Monsterdesign vielleicht eine der unterschätzten Techniken, um neue Kreaturen in die Welt zu setzten.
Mich würde ja interessieren, was dabei herauskäme, würde man so etwas gezielt zusammenbringen, beispielsweise als als VHS-Kurs oder Kooperation zwischen Malereistudenten und einem Kindergarten. Denn je nach angewendetem Stil und Technik lassen sich aus den groben Kinderformen nicht nur imposante Comic-Illustrationen ableiten, sondern auch dürersche Holzschnitte, wie Kurt Komoda in folgendem Bild zeigt.

Also dann, jetzt alle mal die Kinderzeichnungen raussuchen und ab an´s Werk. Einsendungen werden hier gern ergänzend angeführt.
Weitere Monster aus dem September gibt´s hier zu sehn.
ab gehter!
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