Und dann war da noch ...

... der Wunsch einen Satz zu schreiben, der mit den Worten "Und dann war da noch ..." beginnt und der - wie immer wenn die Sätze mit "Und dann war da noch..." beginnen, nichts mit dem zu haben würde, was da wirklich noch war, der aber den tiefen Wunsch in sich trägt, etwas festschreiben zu können, was da ist. Aber da ist nichts. Nichts, was sich festschreiben ließe. Nicht das es zerrönne beim Versuch der Fixierung, nein, es ist keine Materie vorhanden, die einen Ansatz der Destilation böte. Es ist das Gerücht eines Gerüchtes. Eine Ahnung. Ein Tausendfach erweitertes, subsummiertes, durch alle persönlichen Höllenfeuer erhitztes Gemüt, dass sich selbst nicht glaubt, was es da denkt und es vergessen hat, ehe es nochmal nachhorchen kann. 

Nichts war da noch. Nur eine Information. Ein Hinweis und eine Frage. Eventualitäten an der Peripherie meiner Vorstellungskraft. 

Und dann war da noch, der Wunsch, es möge vielleicht doch einen oder mehrere Sätze geben, die eine verbindlichere Leugnung des Offensichtlichen oder eine unschärfere Vision des Unsichtbaren herbeiführen. Es gab nicht einen. Das Genaueste, was es zu schreiben und verstehen gab, waren die drei Punkte nach "Und dann war da noch".