Früher, naja vor zwei, drei Jahren, habe ich meistens einen Zettel dabei gehabt, der mehrfach gefaltet als immer griffbereiter, gut zu tranportierender und vorformatierter Notizzettel (Getting Things Done-Vortrag, PDF, S. 17/18) diente. Irgendwann stand nichts mehr drauf und ich hab es sein lassen, das ganze Papier zu schneiden und zu falten. Ich habe nicht das Gefühl, dass im Moment mehr draufstehen würde. Trotzdem beschleicht mich der Eindruck, ich verzettle mich immer mal wieder für ein paar Wochen. Irgendwie gehen die Ziele, die nahen und die mittleren Verloren und ich finde mich nicht recht zurecht. Das vorgegebene Rahmenprogramm läuft zwar, aber ich nur so nebenbei mit. Es ist schade um die Zeit. Dabei und dannach. Aber es gäbe nichts, was sich auf einen Zettel schreiben ließe, um mir in diesen Wochen eine Orientierung zu geben, um mich daran zu erinnern, was gerade wichtig ist, was ich gerade will, wohin es gehen soll. Drei dieser Wochen sind so langsam wieder vorbei. Ich glaube die Auslöser zu kennen, weiß aber nicht, ob ich sie beim nächsten Mal richtig erkennen werden. Vorher. Es wäre gut, weil ich dann vielleicht herausfinden könnte, ob ich zum einen die "richtigen" Auslöser herausgefiltert habe und zum andern ob ein vorheriges Erkennen, auch eine Änderung im Ergebnis bewirkt. Bis dahin habe ich nur dieses Substrat: - Beim Musikmachen geht Haptik vor Vielfalt, vielleicht ist das auch generell so. - Sich verzetteln kann schön sein, kostet aber auch viel Zeit (und manchmal Papier).
ab gehter!
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