Monster des Monats August 2010

Da unten ist ja noch der Breugel zu sehn. Und da ich im August sonst keines der Bilder so wahnsinnig spektakulär finde, hab ich mich diesmal für das hier entschieden, weil es mich irgendwie an alte Gemälde und klassische Malerei erinnert. Christopher Johnston - der sich auf blogger robot nennt - hat es gemalt.

Da ich mich auf dem Terrain der Kunst historisch (noch) nicht so wahnsinnig gut kenne, kann ich auch nicht sagen, in welche Epoche es sich stilistisch einordnen ließe (Vielleicht kennt sich ja sonst einer/e hier damit aus...). Ich glaube es sind hauptsächlich die konturbetonte Malweise und die Farbgebung, die (neben dem altertümlichen Gewandt der Person rechts) den Eindruck erweckt, es handle sich hier um alte Kunst.

Was mich aber eigentlich anspricht an dem Bild ist der Gesichtsausdruck der Kreatur links. Irgendwie eine Mischung aus Unverständnis, Überraschtheit und Verärgerung. Sie scheint sich zu fragen, was um dreiteufelsnamen dieser Winzling vorhat? Was er sich einbildet? Vielleicht sogar, ob er verrückt ist?

Die linke Pranke ist bereits nach rechts ausgependelt. Holt sie aus, um den Angreifer im nächsten Moment einfach wegzuwischen? Ihn an die Felsen im Hintergrund zu schmettern? Es gibt kein Indiz, dass gegen einen kurzen und eindeutig ausgehenden Kampf schließen lässt. Die Wunde blutet nicht. Der Lanzenträger steht unsicher und scheint eine eher unsichere Körperhaltung zu haben, er ist alleine.

Vielleicht hat er Glück und das Vieh nimmt ihn wirklich nicht ernst, wischt ihm eine, er kommt aber mit ein paar gebrochenen Ripen und nem Schädel-Hirn-Trauma davon. Wobei - wir befinden uns ja im Mittelalter ... O.K. er ist tot.

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